Endiviensalat ca 0,3-0,5 kg
Die Endivie stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und war schon den Römern und Griechen bekannt. In Nordeuropa wurde sie erstmals im 16.Jahrhundert beschrieben. Als nahe Verwandte des Chicorees enthält die Endivie ebenfalls den Bitterstoff Intybin. Diesem Stoff werden positive Auswirkungen auf die Verdauung und das Blutgefäßsystem nachgesagt. Er beeinträchtigt allerdings auch den Geschmack. Aus diesem Grund wurden die Endivien früher arbeitsaufwendig gebleicht.
Durch das Bleichen unter schwarzer Folie oder Plastikhüten entstand das gelbe, bitterstoffarme Herz. Die heutigen Sorten sind selbstbleichend und bitterstoffarm. Die Endivie ist ein typischer Wintersalat, sie kann aber ebenso als Gemüse, gegart oder in Butter geschmort, zubereitet werden. Es gibt zwei Varietäten, den breitblättrigen, ganzrändigen Escariol und den geschlitzt-blättrigen, krausen Frisee.
